Die moderne Waschmaschine

10. Oktober 2018

Waschmaschinen großer Markt

Die beiden Bauarten Frontlader oder Toplader unterscheiden sich nicht in Ausstattung und Funktion. Sie eignen sich für verschiedene Haushalte. Der verbreitete Frontlader ist besser für große Familien, der Toplader mehr für kleinere Haushalte. Bevor Sie eine Waschmaschine kaufen, sollten Sie in jedem Fall die Techniken und damit verbundenen Optionen kennen. 

Sie muss Waschen, Spülen und Schleudern können. Eine moderner Waschautomat macht Schmutzwäsche selbst mit niedriger Temperatur schonend sauber ohne Waschmittelrückstände und wenig Restfeuchte. Die Reinigung der Wäsche funktioniert nach vier Faktoren: Waschmittel und Mechanik, Temperatur und Zeit,die mit dem das Wasser zusammenwirken.

Die Wäsche füllt man in eine Waschtrommel aus Edelstahl. Sie hängt flexibel befestigt im Laugenbehälter oder Bottich, wo das Waschmittel mit dem Wasser zur Waschlauge vermischt wird.
Ein Schlauch bringt zu Beginn des Waschprogramms das Wasser durch den Waschmitteleinspülkasten in die Maschine. Der Programmschalter löst ein Magnetventils, das die Wasserzufuhr regelt. Dadurch fließt so lange kaltes Wasser in den Bottich, bis der Wasserstandsregler für das gewünschte Programm die ausreichende Menge feststellt. Ein Heizelement unten im Laugenbehälter bringt die kalte Lauge auf Temperatur, gesteuert durch einen Thermostat. Die Waschtrommel ist zur Durchflutung der Wäsche gelocht. In der Waschtrommel befinden sich Mitnehmerrippen. Sie heben die Wäsche hoch aus der Lauge und lassen sie wieder fallen. Dadurch wird die Wäsche aufgelockert.Die Rippen sind ebenfalls gelocht, nehmen Wasser auf und berieseln die Wäsche von oben.

Diese zur Wäschereinigung notwendige Mechanik führt die Trommel mit ihrer Bewegung durch, angetrieben durch einen Elektromotor. Sie wechselt die Drehrichtung: mal rechts- und mal linksherum. Für die verschiedenen Textilien erzielt eine moderne Waschmaschine ein gutes Waschergebnis bei optimaler Wäscheschonung, mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Häufigkeit der Trommeldrehung. Die Waschtrommel dreht in Programmen mit empfindlichen Textilien wie Seide, langsamer als bei Koch- und Buntwäsche. Selbst die Pausenzeiten zwischen den Trommelbewegungen sind in den Programmen unterschiedlich. Ein weiterer Faktor auf die Reinigung ist die Temperatur. Wenn die eingestellte Temperatur erreicht ist, beginnt die eigentliche Waschzeit, in der der Schmutz aus den Textilien in die Waschlauge gehen. Nach der Waschzeit pumpt eine Pumpe die Waschlauge mit den Schmutzpartikeln ab.

Zu Beginn des Spülganges läuft frisches Wasser in die Waschtrommel. Durch die Drehbewegung der Trommel werden die Waschmittel- sowie die Schmutzreste aus der Wäsche gelöst und dann mit dem Wasser abgepumpt. Das Abpumpen des Wassers nutzt drei Komponenten: die Pumpe, den Schlauch sowie das Ablaufrohr. Bei einigen Programmen reduziert die Maschine durch ein Spülschleudern den Wasserverbrauch. Der Weichspüler kommt in den letzten Spülgang. Das Schleudern beendet normalerweise das Programm. Wer besonders empfindliche Haut hat, vermeidet schlecht gespülte Wäsche mit einem extra Spülgang. Dabei wird die Trommel wieder mit Wasser gefüllt, gedreht, abgepumpt und geschleudert.

Die Waschmaschine nutzt beim Schleudern die Zentrifugalkraft aus. Sie drückt die Textilien gegen die Wand der Trommel, um das Wasser herauszuschleudern. Dabei beteiligen sich der Motor mit seinem Riemen und die Ablaufpumpe. Die Schleuderdrehzahl stellt man bei Programmwahl ein. Die Höhe hängt vom Waschmaschinenmodell ab. Je höher die Drehzahl beim Schleudern ist, umso geringer ist die Restfeuchte sowie der Stromverbrauch für das Trocknen.